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O2 Telefónica und Google Cloud verlagern 5G-Funktionen in die Cloud
Kooperation für 5G-Transformation
O2 Telefónica und Google Cloud haben eine strategische Partnerschaft angekündigt. Die beiden Unternehmen wollen die Cloud-Transformation des 5G-Netzes weiter voranzutreiben. Ziel sei es, das Netz effizienter zu machen. Dafür werden Netzfunktionen in die Cloud verlagert. Die Unternehmen arbeiten bereits bei der technischen Abrechnungslösung für Mobilfunkkunden (»Charging Solution«) zusammen. Jetzt gehen sie den nächsten Schritt und verlagern weitere 5G-Funktionen wie die »Policy Control Function« (PCF) von Nokia in die Google Cloud.

5G bei O2 Telefónica (Bild: Telefónica Deutschland)
Mit der Policy-Kontrollfunktion legt der Telekommunikationsanbieter konkrete Richtlinien für die Nutzung des 5G-Netzes und aller digitalen Services fest. Sie ist für die zentrale Verwaltung des Netzes entscheidend, damit dieses so reibungslos und effizient wie möglich funktioniert. Die Funktion regelt etwa den Zugriff auf das 5G-Netz, die maximal verfügbare Bandbreite, den Datenverbrauch sowie das Roaming in anderen Netzen.
Für die Kunden soll diese Umstellung leistungsfähige 5G-Dienste, geringere Latenz und höhere Zuverlässigkeit bringen, erklärt O2 Telefónica. Der Netzbetreiber hat bereits 2024 das 5G-Kernnetz in der Cloud gestartet.
Technisch setzen O2 Telefónica und Google auf die Infrastrukturdienste von Google Cloud, darunter Google Kubernetes Engine (GKE). Diese sollen eine sichere, skalierbare und hochverfügbare Plattform für die Verwaltung zentraler 5G-Workloads bereitstellen. Die Funktionen von GKE ermöglichen eine beschleunigte Migration von Workloads für Netzwerkfunktionen. Laut O2 Telefónica folgte die Entscheidung für Google Cloud einem strengen Evaluierungsprozess. Die Lösung von Google Cloud erfülle höchste Sicherheitsanforderungen für den Telekommunikationsanbieter und ermögliche eine nahtlose Integration neuer Kunden, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.