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Kooperation zwischen Telekom und R-Kom für Glasfaser in Regensburg
High-Speed-Internet für rund 100.000 Haushalte und Unternehmen
In Regensburg sollen künftig alle Haushalte und Unternehmen Glasfaser-Anschlüsse erhalten können. Bis spätestens 2032 wollen die Telekom und der regionale Anbieter R-KOM die gesamte Stadt mit rund 100.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten ans Glasfasernetz anschließen. Die beiden Unternehmen haben am Montag eine entsprechende Kooperation bekannt gegeben. Demnach beträgt das Investitionsvolumen rund 100 Millionen Euro. R-KOM und Telekom unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der den offenen Netz-Zugang (Open Access) umfasst. Die Telekom kann zudem bereits heute eigenen Kunden über das R-KOM-Netz Glasfaseranschlüsse anbieten.

Kooperation zwischen Telekom und R-Kom für einhundert Prozent Glasfaser in Regensburg (Logos: R-KOM und Deutsche Telekom; Collage: tarif4you.de)
Technisch bedeutet die Kooperation, dass die R-KOM beim weiteren Netzausbau eine zweite Lichtwellen-Faser für die Telekom mitverlegt. Noch dieses Jahr werden die ersten Hauptverteiler der Telekom in Regensburg ans R-KOM-Netz gekoppelt. Anfang 2025 sollen die ersten Erschließungsgebieten nach diesem Konzept ausgebaut werden, kündigt Alfred Rauscher, Geschäftsführer der R-Kom, an. Dabei bleibt die R-KOM Eigentümerin der Netzinfrastruktur, die Telekom mietet die Fasern langfristig an.
»Neu ist, dass wir künftig innerhalb dieses Netzes auf für uns reservierte Fasern zugreifen können«, sagt Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen bei der Telekom, die somit auch als zweiter Netzbetreiber in Regensburg selbst aktiv wird. Er ergänzt: »Dadurch bekommen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen in der Stadt künftig die volle Wahlfreiheit beim Internetanbieter«. Sie können bei den Netzbetreibern R-KOM und Telekom sowie bei deren jeweiligen Open-Access-Partnern wie 1&1 (R-KOM und Telekom) sowie Vodafone, O2 und anderen (Telekom) buchen.
Nach und nach rollen die Partner ihr Kooperationsmodell auch für die bereits mit Glasfasererschlossenen Gebiete in Regensburg aus. an vielen Stellen gäbe es bereits ausreichend viele Glasfasern im Netz von R-KO. Hier müssen nur die Verschaltungen geändert werden. Wo Fasern fehlen, sollen diese nachverlegt werden. Das Investitionsvolumen von insgesamt rund 100 Millionen Euro von 2024 bis 2032 soll zu rund 80 Prozent in den Neubau, zu rund 20 Prozent in die Aufrüstung des Bestandsnetzes fließen, so die Unternehmen weiter.
Quelle: Mitteilungen von Telekom und R-KOM