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Telekom stellt Auskunftsdienste ein
Inlandsauskunft 11833 wird zum 1 Dezember 2024 eingestellt
Die Telekom stellt Auskunftsdienste ein. Wie das Unternehmen mitteilt, stellen ab dem 01. Dezember 2024 die Inlandsauskunft (11 8 33), Auslandsauskunft (11 8 34) und der Weckservice ihren Betrieb ein. Der Grund: Die Dienste werden kaum noch genutzt.

Telekom stellt Auskunftsdienste ein Bild: Alexa auf Pixabay
1995 gingen bei der Auskunft noch 550 Millionen Anfragen ein, so die Telekom. Seitdem schrumpft die Nachfrage jedes Jahr im Schnitt um rund 20 Prozent. Heute liegt die Zahl der Anrufe bei deutlich unter zwei Millionen. Ein Rückgang von mehr als 99,6 Prozent in knapp 30 Jahren. Nun könne die Telekom die Dienste nicht mehr kostendeckend anbieten. Die eingesparten Mittel investiert die Telekom in zukunftsfähige Infrastrukturen wie Glasfaser- und Mobilfunknetze sowie in digitale Services.
Menschen unter 20 Jahren würden das Angebot gar nicht mehr kennen, meint die Telekom. Inzwischen sind die Informationen über digitale Services abrufbar, zum Beispiel über Internet-Suchmaschinen oder digitale Auskunftsportale.
Wer eine Rufnummer sucht, findet sie auch in Zukunft mit persönlichem Kontakt. Nur nicht mehr bei der Telekom. Stattdessen können die Auskunftssuchenden ab dem 01. Dezember 2024 die Nummern alternativer Auskunftsdienste wählen. Und dann gäbe es noch das gedruckte Telefonbuch, in dem auf Wunsch auch weiterhin die Rufnummer oder die Adresse sichtbar ist.
Die Daten, bei bei Auskunftsdiensten abrufbar sind, gehören grundsätzlich den Anschlussinhabern. Sie werden nur veröffentlicht, wenn Anschlussinhaber das möchten. Die Auskunft bekommt die Daten dann von der Datenredaktion des Services der Telekom. Die Datenredaktion übernimmt auch die Datenabgabe an weitere Unternehmen. Dazu ist die Telekom verpflichtet. Die Preise werden von der Bundesnetzagentur geregelt.
Quelle: Mitteilung der Telekom