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Bundesnetzagentur schaltet Rufnummern ab
Nachrichten über angebliche Steuerrückerstattung
Die Bundesnetzagentur hat zahlreiche Mobilfunkrufnummern abgeschaltet, deren Nutzer den Angerufenen über den Versand von Kurznachrichten vermeintliche Steuerrückerstattungen in Aussicht gestellt hatten. Das teilte die Behörde am Montag mit. Die missbräuchlich genutzten Rufnummern wurden nun konsequent abgeschaltet.

Bundesnetzagentur in Bonn (Foto: tarif4you.de)
Verbraucher haben sich bei der Bundesnetzagentur beschwert, von verschiedenen Mobilfunkrufnummern Kurznachrichten auf ihre Mobiltelefon erhalten zu haben. Diese enthielten Informationen über eine vermeintliche Rückerstattung des Finanzamts, einer »Steuerbehörde«, des Bundesministerium der Finanzen etc. Die Höhe der angeblich fälligen »Rückerstattung« lag dabei stets bei mehreren Hundert Euro.
Um die »Rückerstattung« zu erhalten, sollten die Betroffenen auf einen mitgeschickten Link klicken. Die Links führten auf Internetseiten, die unter Verwendung der Logos bekannter Banken- und Kreditinstitute gestaltet waren. Auf diesen Seiten sollten die Empfänger der Nachrichten ihre Bankzugangsdaten eingeben, um die Zahlung der »Rückerstattung« auszulösen.
Tatsächlich liegt keine fällige Rückerstattung vor. Es besteht die Gefahr, dass die ausgespähten Daten für kriminelle Zwecke verwendet werden. Die Bundesnetzagentur warnt davor, in derartigen Kurznachrichten angegebene Links zu öffnen oder anschließend Daten einzugeben. Verbraucher, die bereits Kontodaten preisgegeben haben, sollten sich dringend mit ihrem kontoführenden Kreditinstitut in Verbindung setzen und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Quelle: Mitteilung der Bundesnetzagentur