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Kostenlose SIM-Karten für Geflüchtete aus der Ukraine auch in den Telekom-Shops
Ausweisdokumente sind Legitimationsvoraussetzung
Die großen deutschen Mobilfunkanbieter stellen kostenlose SIM-Karten für Geflüchtete aus der Ukraine bereit (wir berichteten). Bisher erfolgte die Ausgabe der Karten vor allem über offizielle Hilfsorganisationen. Ab sofort sind die kostenlose SIM-Karten für Geflüchtete aus der Ukraine auch in den Telekom-Shops erhältlich. Das teilte die Telekom am Donnerstag mit.
Pro Flüchtling wird eine Karte ausgegeben. Zwecks Legitimation ist die Vorlage von gültigen ukrainischen Ausweisdokumenten Voraussetzung. Der Grund: In Deutschland dürfen SIM-Karten aufgrund gesetzlicher Vorschriften nur personalisiert zur Verfügung gestellt werden.

Kostenlose SIM-Karten für Geflüchtete aus der Ukraine auch in den Telekom-Shops (Bild: Deutsche Telekom)
Die Aktivierung der Karten erfolgt binnen 24 Stunden nach der Ausgabe, erklärt die Telekom weiter. Die SIM-Karten ermöglichen unbegrenzte Telefonie, auch die Datennutzung ist nicht limitiert. Alle weiteren Informationen können die Nutzer*innen in einem Flyer nachlesen, der in den Shops in ukrainischer, deutscher und englischer Sprache ausliegt.
Die Telekom habe zunächst ihre rund 370 eigenen Shops mit allen notwendigen Materialien ausgestattet, heißt es weiter. Im Laufe des Freitags sollen ca. 170 Partnershops hinzu kommen. Damit stehen für die Flüchtlinge bundesweit Anlaufstellen zur Verfügung. Auch die Verteilung von SIM-Karten an zentralen Anlaufstellen wie dem Berliner Hauptbahnhof wird von der Telekom fortgesetzt und um andere Großstädte erweitert.
Gruppen werden über Hilfsorganisationen ausgestattet
Die Telekom weist darauf hin, dass in den Shops keine größeren Gruppen bedient werden können. Diese werden auch weiterhin über eine Vielzahl von Hilfsorganisationen ausgestattet, die von der Telekom zentral mit SIM-Karten beliefert werden.
Quelle: Mitteilung der Telekom